Mühle Sting

Die Mühle – ein Handwerksbetrieb mit Tradition

 
 
 
 
 

1426

Wurde die Mühle als Bannmühle des Klosters St. Peter im Schwarzwald erstmals urkundlich erwähnt.

 
 
 
 
 

1826

Heiratete Johann Jakob Sting Katharina Maria Brennenstuhl, die Witwe des Mühlenbesitzers. Seither wird die Mühle im Familienbesitz der Familie Sting geführt.
Die "Tischardter Kätter" wie die Stamm-Mutter der Müller Dynastie genannt wurde war eine bemerkenswerte Frau. Sie heiratete 1816 den Müller und Ratsschreiber Caspar Brennstuhl in Jesingen. Als dessen 3.Frau traf sie bei diesem 8 Kinder von seiner ersten und 9 Kinder von seiner zweiten Frau an. Sie selbst schenkte ihm noch 7 Kinder. Als dessen Witwe heiratete sie dann mit 28 Jahren Johann Jakob Sting. Zusammen mit ihm bekam sie nochmals 7 Kinder. Sie war also Mutter von 17 Stief-und 14 leiblichen Kindern.
Ihr Mann Johann Jakob Sting lebte von 1793-1856.

Als Mühlenbesitzer folgten:
Jakob Sting 1829-1886
Jakob Sting 1857-1918
Gotthilf Sting 1893-1972

Die Geschwister:
Johanna Sting 1923-2008
Ellen Sting 1924-2016
Ernst Sting 1935-2015

Ernst Sting begann mit seiner Frau Gerda mitten in der Mühle, das Mehl später Nudeln und Müsli an Privatkunden zu verkaufen. Der Grundstein für den Mühlenladen war gelegt.

 
 
 
 
 

2005

Übernahmen Ulrich Sting, Müllermeister und Jochen Sting, Mühlenbautechniker und Müllermeister die Mühle in der 6. Generation.

Das Gebäude, die Einrichtung und die Produktpalette der Mühle Sting wurden in all den Jahren entsprechend den technischen Entwicklungen verbessert, dem Strukturwandel in der Landwirtschaft und den veränderten Kundenwünschen angepasst.

 
 
 
 
 

2010

Wurde der an die Mühle angrenzende Farrenstall erworben und umgebaut.

Das Gebäude wurde im 16. Jahrhundert als Zehntscheuer errichtet.
Von 1840 an nutzte man es dann als Farrenstall. Ein Gebäude, in dem die gemeindeeigene Vatertierhaltung betrieben wurde. Denn die Gemeinden hatten die Pflicht, Vatertiere zu halten. Nachdem sich die künstliche Besamung immer mehr durchsetzte, verloren die Farrenställe ihre Funktion. In Jesingen diente das Gebäude zuletzt als Bauhof der Gemeinde. Als dieser der Stadt Kirchheim zugeordnet wurde stand das Gebäude bis zum Erwerb durch die Mühle Sting leer.

 
 
 
 
 

2013

Der Mühlenladen als auch die Jesinger Postfiliale zogen in den Mühlenladen im Farrenstall ein.

Wir freuen uns darüber unsere erweiterte Produktpalette und die Dienstleistungen im schönen Ambiente dieses neugestalteten Hauses anbieten zu können.

 
 
 
 
 

2019

Baubeginn einer neuen Getreideannahme mit Silo aus wirtschaftlichen, zukunfts- und umweltrelevanten Gründen.

 

Mühle

Stammmutter

Mehsack

Familie Sting

Brüder Sting

Ulrich Sting